6. Mein Erster Frauen-Porno und seine Folgen

Jeden Tag hatten wir nun wunderschönen, aufregenden Sex. Jedes Mal kam mein Mann zum Abschluss. Ich nicht. Ich brauche das auch nicht immer. Momentan erlebe ich solch neue Formen der Lust, dass ich teilweise kaum unterscheiden kann, in welchem Empfindungsstadium ich mich befinde und was nun Höhepunkt ist oder nicht. Doch gestern, am Tag unseres 10-jähriges Jubiläums und nach so vielen Stunden Sex an den Vortagen, habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als …

Morgens lange im Bett kuscheln bis die Kinder uns wecken, tagsüber mich mit meinem neuen Joy-Club-Profil anfreunden und abends werde ich mit einer liebevollen Rücken- und Pomassage mit warmem Öl überrascht. Doch Andy lässt mich zappeln und sagt, er wolle das jetzt tagelang noch mit mir weiter so treiben. Ich stöhne und mein Körper zieht sich bei seinen Worten lustleidvoll zusammen. Darunter leide ich wirklich sehr: In der Nacht schlafe ich gefühlt nicht einmal tief ein, sondern werde malträtiert von wilden erotischen Träumen. Kaum wache ich Morgends auf, überkommt mich eine neue Welle der Erregung. Da war doch was… Ich bettele ihn an, dass er mir es doch bitte bitte endlich besorgt solle und ich völlig fertig sei von der Nacht.
„Na gut, du bekommst was du willst, aber erst heute Abend!“
Endlich! Ich freue mich den ganzen Tag auf den Abend. Ich zähle die Stunden aber habe irgendwann die leise Vorahnung, dass Andy unsere Verabredung schon fast wieder vergessen hat… Abends frage ich Andy, ob ich zu einer bestimmten Uhrzeit irgendwo sein muss und wir verabreden uns für 21.30 Uhr oben im Schlafzimmer. Ich bin aufgeregt wie vor einem Date, bade ausgiebig und ziehe mir meine Lieblings-Dessous an.
Als ich fertig bin und hoch komme ins Dachgeschoss, liegt ein Laptop auf dem Bett. Oh nein! „Schatz, du hast jetzt aber kein Action Thriller oder Psycho-Kriegs-Gedöns rausgesucht, oder?“ Er lächelt gelassen: „Nein, eine romantische Komödie.“ Ich atme erleichtert auf, gleichzeitig versuche ich meine leichte Enttäuschung zu verbergen, dass er sich nichts Erotisches ausgedacht hat. Dabei habe ich mir so Mühe gegeben letztens mit ihm…
Aber ich habe gelernt nachzugeben und meine gute Laune zu bewahren. Vorallem weiß man ja schließlich nie was passiert… genau mit dieser Haltung bekomme ich meist dann trotzdem was ich will.
Wir kuscheln uns in dicke Kissen ein. Hmm wie angenehm und gemütlich. So lange haben wir im Bett schon keinen Film mehr geschaut, dass ich mich nicht mehr erinnere.

Der Film beginnt und ich schaue neugierig zu. Nach ein paar Minuten denke ich: „Meine Güte, sind das schlechte Schauspieler.“ Versuche aber weiter aufmerksam zuzusehen. Dann geht der Vorspann weiter und ich lese …porn…production „Schnick Schnack Schnuck“.

Ich schaue Andy mit großen Augen an und lache. Aha… deswegen können die Darsteller nicht so gut Schauspielen. Kein Wunder. Ich freue mich, dass Andy sich doch etwas ausgedacht hat und so gut Schauspielen kann, dass ich es nicht merke. So ein Schlingel!

Normalerweise finde ich Pornos eher abstoßend und völlig an der Realität vorbei: Dauer-Riesen-Ständer, Kinder-Muschies, Dauer-Sperma-Geile Frauen…  aber hier sieht man erstaunlicherweise ganz „normale Menschen“. Die Darsteller scheinen wirklich echte Lust zu spüren, stöhnen natürlich und mögen sich glaubhaft.

Wir halten es keine 30 Minuten aus und ich dränge mich an Andy. Eine kleine Berührung seiner Hand auf meinem Oberschenkel und ich stöhne laut auf. Ihm geht es genau so und wollüstig packt er meine Brüste. Mein Unterleib zieht sich fast schmerzhaft zusammen. Himmel, wie viel Lust kann ein Mensch vertragen? Wir vergessen den Film und das Stöhnen der Schauspieler mischt sich sanft in unsere immer lauter werdende Lustsymphonie. Wir küssen uns so wild und leidenschaftlich wie unerfahrene Teenager beim Ersten Mal. Seine Hand fährt unter meinen Slip und ertastet meine heiße, triefende Muschi und völlig außer mir bäume mich auf. Wie lange musste ich genau darauf warten? Während ich vor Erregung völlig außer Kontrolle gerate, gerät Andy irgendwie komplett unter meinen Oberkörper. Er lässt mich los und ergibt sich. Ich sehe nur noch seinen Kopf herausragen, höre ihn lustvoll röcheln, wie ich es noch nie erlebt habe.

Auf einmal packt mich eine dunkle Macht. Etwas schwarzes Unbekanntes scheint die Kontrolle zu übernehmen. Anstatt, dass ich Mitleid empfinde für Andy, spüre ich den starken Drang den Menschen, den ich am meisten liebe zu quälen, zu misshandeln und es mit all meiner dunklen Phantasie auszunutzen, dass er hier völlig ausgeliefert unter mir liegt.

Wie in einem Film beobachte ich mich selbst, wie meine Hand plötzlich grob sein Gesicht packt und den Kopf mit einem Ruck zur Seite drückt. Meine andere Hand stimuliert seinen Schwanz: Immer wieder auf und ab. Immer wieder gehe ich ihm heftig an die Gurgel, drücke in mit Wucht in die Kissen und raune ihm ins Ohr: „Das ist meine Rache für das Leid, das Du mir zugefügt hast. Du egoistisches Miststück! Wenn ich mit Dir fertig bin, wirst Du mich endlich anständig ficken und mir besorgen was ich verdiene!“ Andy stöhnt laut auf und schaut mich mit weit aufgerissenen Augen an: „Ich habe Todesangst, bitte tu mir nichts, ich habe doch gar nichts gemacht. Aber mach weiter, bitte mehr, es ist so geil!“

Wie vom Donner gerührt halte ich inne: Was machst Du denn da? Was sagst Du denn da? Bist Du des Wahnsinns, Hazel?!?

Diesen Blick werde ich so schnell nicht vergessen. Was treibt Menschen an so etwas zu tun? Ich bin hellwach und neugierig. Lasst uns die Nachtschicht beginnen…

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