8. F*****

Ficken. Sprich das Wort einmal bewusst mit mir. Ficken. Es ist schon erstaunlich welche Macht dieses Wort hat. Vielleicht nicht mehr für einen Gangster-Rapper, der es in jedem Satz verwendet, aber für mich klingt es fast abwertend und durch das „ck“ ziemlich hart. Hieße es „figen“, wäre es bestimmt eine „entspannte, runde Sache“, erinnert an „fliegen“. Doch „ficken“ klingt „abgehackt“, „klar“ und „resolut“.

Ein „Ich ficke Dich jetzt!“ erduldet keine Widerrede.

Nicht ohne Grund schreie ich manchmal in Rage: „Fick Dich!“ und renne dann aus dem Zimmer. Es hat eine Wucht, eine riesige Energieladung, wenn ich das sage…und dann bin ich erstmal weg, bis ich mich beruhigt habe. Vielleicht liegen zwischen Rage und Ekstase Parallelen? 

Letzten Abend habe ich mich quer durch die Seite Erotische Hypnose gehört. Schließlich muss ich es üben, wie eine Domina zu sprechen und will verstehen, was devote Männer erregt.  Als ich ins Bett gehuscht bin, hat Andy bereits geschlafen. Ich konnte nach diesen Höreindrücken und mit beflügelter Fantasie alles andere als Schlafen. Auf einmal kam mir eine Idee und ich kuschelte mich ganz nah an ihn heran. Mein Mund an seinem Ohr. Möge die Macht der Worte wirken…

In dieser Nacht habe ich Andy geil gemacht, genau mit diesem einen Wort: Ficken!

Ich hab es geraunt, gestöhnt, gesäuselt, befohlen, gedroht, … FICKEN! In jedem nur erdenklichen Ton, in verschiedensten Lautstärken, mit all meinem schauspielerischen Talent, immer und immer wieder. Als er langsam aufwachte, fragte ich ihn: „Merkst Du es, wie geil du wirst, nur durch dieses eine Wort?“ Während dessen habe ich seinen Schwanz in die Hand genommen, bin langsam auf und ab geglitten und habe ihn so noch geiler gemacht.

Oh, wie liebe ich meine neu gewonnene Dominanz. Ich liebe es ihm auf diese Weise den Verstand zu rauben. Er kann nichts tun, hängt an meinen Lippen und will immer mehr. Wenn ich aufhörte, begann er zu betteln.

Irgendwann kam aus mir herausgesprudelt: „Stell Dir vor, ich stehe völlig verlassen in einem dunklen Raum an der Wand, in Strapsen, Strümpfen, High Heels, den Blick zu Boden gesenkt… und du kommt ganz zufällig vorbei, siehst mich, ziehst Deine Hose herunter und holst Dir einfach was Du brauchst. Ich habe keine Ansprüche. Keinen Widerstand. Keine Reaktion. Du kannst mich komplett benutzen. Ich gehöre Dir. Ich bin Deine (kurze Pause) H-u-r-e!“ Während meine Dämonen ihm diese Szene mit rauchiger Stimme schilderten, spürte ich wie seine Schwanz immer härter und größer wurde. Könnt ihr Euch vorstellen wie sehr das meinen braven, unscheinbaren Mann erregt hat? Und ahnt ihr, wie ich ihn zum Orgasmus gebracht habe?

Meine eine Hand bewegte sich langsam schneller über seinen Schwanz und mit meiner anderen Hand griff ich ihm fest in die Haare, zog seinen Kopf mit eine Ruck nach hinten und biss ihm in den Nacken. „Und das ist die erste Strafe für Dich, Du versauter Drecksack, du mieses, verlogenes, egoistisches Miststück!“ 

Willkommen in meiner neuen dunklen Wunderwelt. Lasst uns die Nachtschicht beginnen…

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  1. Klasse, was für eine sinnliche, erotische Spielerei. Es zeigt genau wie man dominante Lust ebenfalls genießen kann. Gefällt mir sehr und ich bin wirklich gespannt was da noch auf uns zu kommt 🙂

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