Fieber macht heiß und dreckig…

Immer mal wieder, packt mich das Fieber. Alle 2 – 3 Jahre. Letzten Sonntag wurde meine Körpertemperatur auf 39,2 Grad erhöht. Ich habe ganz vergessen wir unangenehm das ist: Den ganzen Tag Schweißusbrüche und Schüttelfrost, sowie Gliederschmerzen.

In der Nacht war ich gefühlte 20 Mal wach und wälzte mich hin und her. Trotz alle dem schien mir meine Situation lustig: Ich amüsierte mich über mich selbst. Zwischenzeitig schweifte ich ab und wahnwitzige, heiße Träume erschienen mir:

Eine Vollmondnacht gegen 23 Uhr, ein riesiges Messegelände mit verglasten Hallen und weitläufigen Höfen dazwischen. Ich bin geschäftlich in die Organisation einer Veranstaltung involviert, trage schwarzen Blazer und Bluse und habe alle Arbeiten erledigt. Etwas erschöpft und erleichtert gehe ich aus einem der Gebäude. Die Tür öffnet sich, frische, klare und kühle Nachtluft kommt mir entgegen und durchströmt meinen ganzen Körper. Ich genieße den Moment für mich und blicke über die in Mondlicht getauchten Bäume, Autos und Häuser. Mein Zimmer liegt genau auf der anderen Seite des großen Hofes, also schlendere ich langsam über den Platz. Auf einmal sehe ich an mir herunter und würde am liebsten wie Rumpelstilzchen im Erdboden versinken: Bauchnabel abwärts bin ich völlig nackt! Ach du meine Güte! Deshalb schaut mich jeder, der an mir vorbei kommt so komisch an!

Mir bleibt nicht viel Zeit zum nachdenken, keine Möglichkeit irgendeine Maßnahme zu ergreifen, denn plötzlich steht ein alter, langjähriger Geschäftsfreund vor mir. Ich freue mich ihn zu sehen und lache. „Philip, ich hätte es mir ja denken können, dass Du auch bei diesem großen Event irgendwie beteiligt bist!“ Er ist fast zwei Meter groß, schätzungsweise 38 Jahre alt und er sieht mit seinen markanten Gesichtszügen aus wie ein Denkmal. Seinem schelmischem und wachen Blick ergeht nichts und er strahlt eine natürliche Autorität und Stärke aus . Wäre er ein Tier, wäre er ein grauer Leitwolf. Im nächsten Moment fällt mir wieder ein, dass ich unten herum völlig nackt bin.

Aus Vogelperspektive sehe ich mich vor ihm stehen und mein rundes, blankes Hinterteil im Mondlicht glänzen. Dieses Bild ist aus Entfernung unheimlich erotisch und auf einmal fühle ich mich zu diesem Mann hingezogen.

Im nächsten Moment ändert sich die Perspektive wieder und ich stehe wieder gegenüber von Philip:  Mein Kopf glüht vor Scham und er grinst mich an. „Wohin wolltest Du gehen, Hazel?“ „Ich suche die Toiletten. Weißt Du wo ich sie finde?“, frage ich leicht stockend. Was wie eine Flucht klingt, entspricht eigentlich der Wahrheit. „Ich habe jetzt Zeit, kenne den Weg und begleite Dich gern ein Stück,“ antwortet er.

Nicht auch das noch! Jetzt muss ich hier nackt neben ihm gehen und ihm wahrscheinlich etwas erklären, was ich mir selbst nicht erklären kann. Warum zum Teufel bin ich nackt? Wo ist meine Hose?

Während wir ein wenig Smalltalk betreiben spüre ich den kalten Wind über meine Beine streichen. In schwarzen High Heels halb nackt in der Dunkelheit mit einem sympathischen, attraktiven Mann unterwegs… Ein leichtes Kribbeln steigt in mir auf gemischt mit einer Prise Scham.

Einige Minuten später sind wir auf der anderen Seite des großen Hofes angekommen und er zeigt mir die Damentoilette. Er hält mir die Tür auf – einfach ein wahrer Gentleman – und auf einmal bleibt die Zeit stehen. Während ich durch die Tür husche und unsere Körper einen kurzen Moment nur einige Zentimeter voneinander entfernt sind, passiert es: Wir schauen uns vorsichtig in die Augen und ich spüre plötzlich eine Anziehung, wie die Kraftwirkung zweier aufgeladener Magnetfelder. Zwischen unseren zwei elektrisch aufgeladenen Körpern sprühen Funken und es gibt nur einen einzigen Gedanken. Wir sehen uns um. Beobachtet uns jemand? Gibt es eine freie Toilettenkabine? Philips Hand greift nach meiner Taille und führt mich schwungvoll und bestimmt in eine Kabine. Schon in diesem Moment ist es um mich geschehen und ich muss mich konzentrieren nicht vor Erregung in die Knie zu gehen. Er öffnet seine Hose, hebt mich mich hoch und drückt mich mit dem Rücken an die kalten Fliesen. Ich schüttle die High Heels ab und stütze mich an der gegenüberliegenden Wand mit beiden Beinen ab. Voller Begierde fährt er mit seinen Händen meine Beine von den Füßen beginnend entlang aufwärts bis zu meinem Hintern.

Jede Hand greift kräftig zu, er drängt seinen Oberkörper zwischen meine Beine und raunt mir ins Ohr: „Ich weiß, dass Du schon Ewigkeiten so genommen werden willst. Dein Mann ist ja nicht dazu in der Lage. Ich gebe Dir jetzt was Du brauchst, Du geiles Miststück.“

Und mit diesen Worten dringt er in mich ein. Als hätte er geahnt, dass ich einen Lustschrei ausstoße, hält er mit einer Hand meinen Mund zu. Mit seiner anderen Hand stützt er meinen Hintern. Auf einmal kommt die Moral ins Spiel – sogar im Traum – und mir fällt ein, dass er doch in einer Beziehung lebt. Was mache ich denn da? Ich kenne Philips Freundin sogar! Ich ziehe seine Hand von meinem Mund und sage:  „Halt, ist das für Rita überhaupt in Ordnung?“ Er antwortet: „Keine Sorge, wir führen eine offene Beziehung!“ Erleichtert gebe ich mich wieder völlig hin und muss mich so zusammen nehmen, um nicht laut aufzustöhnen. Grob greift er unter meine Bluse und packt mit einer Hand meine Brust. Ich spüre, dass er kurz vor dem Höhepunkt ist und er zieht seinen Schwanz heraus. Er beginnt seinen Schwanz an meinen Kitzler zu drücken und ich berühre seine pralle Eichel mit meinen Fingerkuppen. Mit dem anderen Arm klammere ich mich an ihn, ziehe seinen Kopf zu mir und er vergräbt sein Gesicht in meinem zerzausten Haar. Während er seinen Silbersaft in meine Hand ergießt, stöhnt er leise in mein Ohr. Oh, ist das alles erotisch!

Einige Male drückte ich mein Becken an ihn, hungrig nach mehr. Jede kleine Berührung meines Kitzler steigert meine Erregung ungemein und ein paar Bewegungen genügen. Ich kann mich nicht mehr halten und mir entweicht ein kurzer, greller Schrei während ich heftig zum Höhepunkt komme. Schützend hält er mich in seinen Armen bis ich mich wieder beruhige, bis ich wieder in der Realität angekommen bin. „Meine Güte, was haben wir nur getan?!“, flüstere ich. Er grinst mich frech an und reicht mir etwas Toilettenpapier.

Habe ich exhibitionistische Züge, die dieser Traum aufdeckt? Stehe ich auf „Nackt in der Öffentlichkeit“? Ist das Fieber Schuld an meinem schmutzigen Traum?

 

2 Kommentare Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s