27. Mit einem Liebhaber im Swinger Club Teil 2 – Sub

Fortsetzung von Teil 1.

Ein leichter Schlag auf meinen nackten Hintern.Befestige Deine Strapsen wieder an den Strümpfen!“, höre ich die tiefe Stimme des Käpt`ns neben mir ertönen. Sein Ton duldet keine Widerworte. Nicht im Ernst?! Ich kann kaum gerade stehen vor Erregung, denn es fühlt sich so an, als fließe mein Blut nur in bestimmten Körpergegenden und zusätzlich bin ich keine gute High-Heels-Läuferin, geschweige denn kann ich in diesem dunklen, rötlich beleuchtetem Zimmer etwas sehen. 

Ich seufze und komme mir genau so lächerlich vor, wie ich es mir wünsche, spüre die vielen neugierigen Blicke hinter mir über meinen Körper wandern und suche nach den passenden Laschen.

Zwar gebe ich mir alle Mühe, doch brauche eine gefühlte Ewigkeit und diese Zeit nutzt der Käpt`n um die nächsten Spielzüge vorzubereiten. „Nimm Deine Kleider mit und komm herüber!“ Lautet der nächste Befehl. Ich bücke mich vorsichtig hinab, um nicht umzufallen und hebe meinen Slip, den BH und das Kleid auf. Eine Millisekunde halte ich inne und überlege: „Ob ich ihn um Erlaubnis fragen sollte, meine Schuhe ausziehen zu dürfen?“ Ein klein wenig Angst habe ich doch, als ich es einfach kurzerhand selbst entscheide. Bei den ersten Schritten in seine Richtung bemerke ich, dass sich meine Zehen bereits jetzt leicht taub und kalt anfühlen und bin erleichtert, dass er es stillschweigend akzeptiert.   

Jetzt stehe ich zwischen dem Holzbalkengestell und werde mit den Handfesseln rechts und links fixiert. Doch nicht genug: Meine Beine spreizt er zu den Seiten, sodass mein Körper nur in Strümpfen und Strapsen wie ein nacktes Kreuz im dunklen Raum steht.

Das kühle Leder einer Gerte tätschelt meine linke, dann meine rechte Brust… und er schlägt gezielt zu, direkt auf die Brustwarzen. Einmal leicht und dann etwas fester. Das zarte Kribbeln danach kann ich kaum genießen, denn sofort wandert er mit der Gerte zwischen meine Beine…

Mein Atem geht so schwer und ich spüre wieder das Kribbeln in meinen Händen wenn ich hyperventiliere. Meine Dämonen warnen mich: Langsam Hazel, atme langsam und tief durch. Du willst nicht umkippen sondern dies alles hier noch laaaange genießen und wir unseren Spaß haben, also konzentriere Dich und halte Dich ein bisschen zurück, ja!? 

Ich antworte: „Ja, ich will es doch auch und ich gebe mir all meine Mühe, verspro…“! Klatsch, zischt die Peitsche über meinen Hintern. Keine Zeit für lange innere Dialoge und ich presse meine Lippen fest aufeinander. Und schon der nächste, festere Schlag auf die andere Pobacke folgt. Ich stöhne auf und er greift und streichelt diese sanft. Dieses geniale Spiel steigert er ganz langsam, wechselt die Schlagwerkzeuge, lässt das Leder über meinen Rücken gleiten, berührt mich hier und da und dann …spüre ich den härtesten Schlag, der mich aufschreien lässt vor Brennen und Schmerz. Noch während ich lauthals „Aua“ jammere, schiebt er mir zielstrebig einen Finger in meine feuchte Muschi und einen in meinen Hintern.

Mir fehlen die Worte. Wie kann ich euch diese Ekstase beschreiben, die mein Käpt`n in diesem Moment in mir auslöst? Wie kann ein Mensch diesen Grad der Erregung verstehen, der es selbst noch nicht erlebt hat?

Ich bäume mich auf, meine Hände krallen sich mit aller Gewalt in die klimpernden Ketten. Jeden Zentimeter, der mir in dem fixierten Zustand bleibt, nutzt mein Körper instinktiv aus um sich zu bewegen und ich winde mich in alle erdenklichen Richtungen. 

Und dann? Dann ist er auf einmal weg! Angst überkommt mich augenblicklich. 

„Hier stehe ich völlig schutzlos und was ist, wenn jemand Fremdes mich jetzt grob anfasst?“, denke ich nervös und langsam wird es mir unbehaglich. Regungslos stehe ich dort, spüre einen kühlen Luftzug auf der Haut und fühle mich so angreifbar. Meine Augen werden feucht und ich spüre einen Kloß in Hals. „Er passt auf Dich auf und Dir wird nichts passieren. Fang jetzt nicht wieder an zu heulen.“, sage ich mir beruhigend und bestimmt und gebe mich dem Moment hin. Atme tief aus. Dunkelheit und völlige Leere breiten sich um mich herum und in meinem Inneren aus. Die Geräusche verschwimmen, plätschern wie ein leises Radio dahin, meine Augen bleiben geschlossen oder sind unter meiner wilden Mähne verschwunden. 

Mein Zeitgefühl existiert nicht mehr und dieser Moment des Wartens zieht sich in die Ewigkeit. So ähnlich muss es sich im Weltall anfühlen. Unendliche Weite. Grenzenlos Schwarz. Tiefe Entspannung. 

Kaum ist er zurück, greift er mit kühlen Händen an meine Brust und gleitet über meinen Körper. Das Spiel beginnt ein zweites Mal mit den leichten Schlägen der Gerte auf meine Brüste, es folgen etwas festere und langsam stärker werdende Schläge auf den Hintern, die mit lauten Schreien enden. Besessen und süchtig bin ich von diesen Lust-Foltermethoden. Ja, es muss von außen wie solche aussehen und mein Aufstöhnen, meine Worte müssen sich anhören, als erleide ich die schlimmsten Qualen. 

Völlig weggetreten blinzle ich hin und wieder mit den Augen und sehe sein vertrautes Gesicht oder mich selbst gegenüber in dem goldgerahmten großen Spiegel. 

Der letzte, heftigste Schlag der Peitsche klatscht auf meine linke Pobacke, er geht in die Knie und ich ahne was kommt …und wimmere, flehe demütig: „Oh Nein, nein, nein, bitte nicht schon wieder…“ Augenblicklich greift er dieses heiße, brennende runde Stück Fleisch meines Hinterns und schiebt mir blitzartig einen Finger in die Muschi und einen anderen in den Po. Ahhhh, ich kann nicht mehr. Hilfe, das ist Wahnsinn, was macht er da mit mir…?!? 

Ganze drei Male stehe ich allein und verlassen in diesem Raum und während des letzten Males zucke ich aprupt erschrocken zusammen. Irgendwo hinter meinem Rücken versohlt jemand einen Po mit der bloßen Hand in einer Intensität und Lautstärke, dass ich meine das Echo des Knallens pralle an meinem Körper ab und verschwinde in meinem stillen Weltall. All meine Sinne sind so wach, meine Haut nimmt jeden feinsten Luftzug war und dieses Geräusch, dieser Krach tut mir beinahe in den Ohren weh. Aua, das ist so laut! Aua, hört auf, das muss so weh tun!

Sieben, acht, neun…viele Male zucke ich ängstlich zusammen bei jedem Schlag und je länger ich das höre, desto mehr weicht dem Schreck meine eigene Erregung. Beim letzten heftigsten Schlag stöhne ich beinahe mit der anderen Frau gemeinsam laut auf und fühle mich tief mit ihr verbunden ohne sie zu sehen oder zu kennen. Oh Gott, ist das alles verrückt! 

Als ich mich fast schon daran gewöhne, geht es abrupt anders weiter. Mein Käpt’n ist zurück und endlich wird mir klar, warum er immer verschwindet: Er wäscht sich die Hände, daher sind sie so kalt! Ist doch wohl klar. Was für ein Vorbild er doch ist und wohlige Dankbarkeit durchströmt mich, als ich ihn an meiner Seite fühle und er hingebungsvoll beginnt mich zu verknoten. Das angenehme Gefühl von festem, sich um meinen Oberkörper schlingendem Seil, von tänzelnden Seilenden entspannt und erregt gleichzeitig ganz unterschwellig und fein. Nach diesen kleinen Erregungsschocks und langer Zeit der schutzlosen Einsamkeit, genieße ich nun genau das Gegenteil: Geborgenheit und Vertrauen.

Geborgenheit und Vertrauen? Wie bitte? Was ist denn das? Da drückt sich ein ungewohnt kühles Etwas zwischen meine Beine und schiebt sich langsam Millimeter für Millimeter in meinen Hintern. Ich erstarre. Ahh, nein, das ist so unangenehm, so merkwürdig und grenzwertig und irgendwie… 

Ein halbes Jahr vorher: Analsex? Haha, das ich nicht lache. Nicht mit mir. Wer drei Kinder geboren hat, weiß wie schmerzhaft Hämorriden sein können. Ich habe lange gebraucht meinen Beckenboden halbwegs wieder zu stabilisieren und mache auch täglich ein paar Übungen, um dort fitt zu bleiben. 

13 Jahre meines Sexlebens habe ich mich bei diesem Thema komplett quer gestellt. Lediglich zwei mal habe ich es versucht und fand es so unangenehm, dass ich keinen Mann mehr ran gelassen habe. 

Dies habe ich Nora und Leon bei einem unserer Treffen erzählt und Leon meinte gelassen: „Da muss man sich langsam herantasten und geduldig vorbereiten, z.B. mit einem kleinen Analplug und vor allem immer gut mit Gleitgeld eincremen.“ Die letzten Wochen spüre ich zunehmend, wie es Andy nicht mehr los lässt in meinen Hintern einzudringen. Schon allein der bloße Gedanke macht ihn verrückt und wenn ich ihm das laut sage: „Ich weiß, Du willst mich jetzt in den Arsch ficken!“, lassen ihn meine bloßen Worte beinahe zum Höhepunkt kommen. Käpt`n erzählte mir bei einem der letzten Treffen von einem Analhaken und dass seine Ex-Freundin es aufregend gefunden hatte, damit durch den Swinger Club gehen zu müssen. Ich zwar nichts gesagt, habe das aber bereits in dem Moment innerlich abgewunken!

…ziemlich geil!?

Weiter zu Teil 3 – „Am Haken“. 

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