29. Mit einem Liebhaber im Swinger Club – Das Finale

Fortsetzung von Artikel 28. 

Vorsichtig tapse ich ihm hinterher und er geht gerade Wegs in den Bereich des Clubs, in dem sich zwei abschließbare Paarzimmer befinden. Das eine etwas größere ist bereits belegt und mir scheint es so, als wolle er sich nun mit mir ungestört austoben. Ich denke an die Worte meines Mannes: „Solange ihr zu zweit spielt, ist es für mich in Ordnung. Die erotische Welt mit weiteren Spielpartnern und Paaren möchte ich lieber mit Dir zu zweit erforschen.“ 

Mein Käpt`n führt mich in eines der Zimmer, nimmt meine Hand und legt sie mir zwischen die Beine. „Du machst hier schön weiter!“

Wie lange möchtest Du mein Schamgefühlt nun noch auf die Spitze treiben? Ist Dir der Analhaken, samt Auftritt nicht genug? Ich trau mich das nicht. Selbst vor meinem Mann mache ich das höchstens während wir schon mitten im Gefecht sind. Etwas verunsichert beginne ich mir über den Kitzler zu streicheln, doch ich kann mich nicht ansatzweise darauf einlassen und bleibe „kalt“. Er legt seine große Tasche mit Spielzeug auf die Matte und zieht sich aus. 

„Hast Du einen Haargummi?“, fragt er mich als nächstes, doch ich muss verneinen. „Du hast doch bereits beim Bondage-Workshop geübt mir dir Haare mit Seil zu verschnüren“, sage ich und beginne mir hinter den Rücken zu greifen, um einen Zopf zu flechten. Das unbeschreiblich angenehme Gefühl, wenn der ganzer Schopf zusammengeschnürt wird, entspannt und erregt mich zu selben Zeit. Geduldig und unterwürfig warte ich bis er meinen Oberkörper entfesselt und meinen Zopf mit dem Analhaken verbunden hat. Oh, wie sexy diese Position doch ist.

Auf allen Vieren knie ich nun mit erhobenem Hintern auf der Matte vor ihm und er dringt in mich ein. Laut schreie ich auf und versuche mich mit meinen Händen im roten Polster festzukrallen.

„Hm, me gusta.“, höre ich seine Stimme leise über mir erklingen. Wie kann ein Mensch nur so zärtliche Worte sprechen und dabei so wild und dreckig Sex haben? 

„Du hast Publikum, Hazel!“, ist das nächste was ich wahrnehme. Unweigerlich entweicht mir ein tiefer Lustseufzer. „Wieso stöhne ich auf, wenn er mir sagt, dass ich beobachtet werde?“, denke ich erneut beschämt. 

Ha! Sagen wir doch, du versautes Miststück! Da sind wir wieder, da ist es wieder…eine Menge zu tun, eine Menge zu tun… Du genießt es also auch, vor Leuten zur Schau gestellt zu werden, vor Publikum gefickt zu werden. Unweigerlich entweicht dir Stöhnen, wenn Du dies auch noch gesagt bekommst. Genau das ist der richtige Weg, es gibt kein Zurück mehr. Wir werden nicht ehe ruhen, bis Du zugibst, dass Du eine exhibitionistisch veranlagte, schwanzgierige kleine Schlampe bist. 

Nach einiger Zeit lässt er von mir ab und zieht behutsam den Analhaken aus meinem Hintern. „Mein Mann freut sich, wenn Du mich anal weiter vorbereitest. Jetzt nimm Dir doch einfach was Du brauchst!“ Wieso mir dieser Satz auf einmal leicht über die Lippen geht, weiß ich auch nicht genau. Wahrscheinlich ist das die Langzeitwirkung von dem Haken?!

Ich bin zu allem bereit, möchte endlich von ihm benutzt werden. Ein leises Stöhnen entweicht ihm, als er meine Worte hört und er zieht sich ein Kondom über, dreht mich auf den Rücken und dringt langsam in meinen Hintern ein.

Oh nein, was habe ich da nur gesagt. Dies ist so unangenehm. Ah! „Verdammt, wieso steht ihr Männer nur alle so sehr darauf, uns Frauen in den Arsch zu ficken?“, frage ich ihn jammernd. 

Er antwortet: „Weil es nicht so einfach ist!“ 

Das leuchtet mir ein und ich versuche mich meinem Mann zu Liebe voll darauf einzulassen. Irgendwo habe ich gelesen, dass es hilft, wenn man den Kitzler dabei stimuliert. Also gebe ich mir einen Ruck, überwinde noch ein weiteres mal meine Scham mich vor ihm selbst zu befriedigen und gebe nach.

Ein tiefer Seufzer, ein wenig Spucke auf die Finger und ich beginne über die Spitze meines Venushügels zu streichen. Ah, es hilft und ich spüre, wie mein Beckenboden mehr und mehr entspannt. „Hm, me gusta“, flüstert mein Käpt`n leise ein weiteres Mal, während er mich beobachtet.

„Hm, me gusta también. Ich liebe Dirty Talk so sehr!“, denke ich. Seine Worte fallen auf fruchtbaren Boden. Mit dem Ausdruck seines Gefallen lässt er meine Scham dahinschmelzen.

Nicht nur jede seiner Berührungen, sondern auch jedes Wort hat tiefen Einfluss auf mich und dringt ungefiltert in jede Pore, bewegt meine Seele und meinen Körper. Ich schließe die Augen und lasse meiner Lust freien Lauf. Meine linke Hand fährt über meinen sich windenden Oberkörper, massiert meine Brüste und greift an meinen Hals. Der Käpt`n nimmt erneut Fahrt auf und sein salzige Schweiß tropft auf mein Gesicht. Hm, ich liebe es. Ich will mehr davon und könnte mich mit seinem  Schweiß einreiben, mir ihn von den Lippen lecken… 

Eine rasende, wilde Fahrt, die gefühlt niemals endet, die mir keine Zeit zum Luftholen lässt.

Er treibt es immer weiter, nutzt jeden neu aufkommenden Wind, treibt unser schaukelndes kleines Boot weiter in die dunkle Nacht hinein, auf den grenzenlosen Ozean hinaus. Nimmt hier und dort eine neue Feinjustierung vor, fickt mich in den verschiedensten Position und dringt in solche Tiefen in mich ein, dass die Grenzen zwischen Lust und Schmerz verschwimmen.

„Au, das ist so tief, das ist so tief!“, stöhne ich laut. „Ich glaube Dein Schwanz ist zu groß für meine Muschi.“ Er erwidert mit einem lustvollen, leisen Lachen und verneint. Im nächsten Moment liege ich auf seinem Schoß mit seinem Schwanz in meinem Mund. Doch den Kopf so seitlich längere Zeit zu halten, ist wirklich unangenehm, daher frage ich: „Darf ich mich vor Dich knien?“ Er nickt und ich sehe, dass ihm dieser Satz gefällt. Auch er scheint wohl Gefallen daran zu haben, wenn ich mit ihm spreche?

„Willst Du ein Kissen?“, fragt er mich sanft. 

Wie bitte? Wer dient hier wem? Nein, mein Käpt`n auf keinen Fall! Dieses schmutzige Ding ist es  nicht wert. Ich möchte von ganzem Herzen hier untertänigst vor Dir auf dem kalten, harten Boden knien und morgen blaue Flecken davon tragen. Ich möchte bitte bitte keine Wahl haben!

Doch ich antworte ihm nicht sondern beginne einfach willig seinen Schwanz zu lutschen. Dies habe ich bis vor einem Jahr eigentlich nur hin und wieder meinem Mann zu liebe in der Dusche gemacht. Dort wo es warm und feucht ist und es mir völlig gleich ist, wo das Sperma hinspritzt. Doch seit einiger Zeit erregt es mich selbst ungemein, so einen prallen, pulsierenden Schwanz direkt vor meinem Gesicht zu haben und mit all meiner Fantasie, mit all meiner Hingabe daran zu lecken, zu saugen, ihn tief in mich aufzunehmen, diese Kraft und Stärke zu spüren und den Mann dabei verrückt zu machen. Doch so sehr geübt bin ich noch nicht und aufmerksam lausche und beobachte ich ihn, was er mir sagt und zeigt, wie er sich selbst anfasst und versuche mich stetig anzupassen. 

Käpt`n hat wie gewohnt bereits das nächste Ziel im Visier, veranlasst gerade seine Matrosen das nächste Segel zu hissen, bereit den Kurs zu wechseln. Hier am Steuer zu stehen und lediglich die Aussicht zu genießen, den Wind zu beobachten, wie er mein Haar zerzaust, wäre unverantwortlich für einen Steuermann.

Er kann es einfach nicht lassen!! Er kann es nicht ertragen auch nur einen einzigen kurzen Moment nur an sich selbst zu denken, seine eigene Lust zu zelebrieren und sich fallen zu lassen.

Er greift in seine Spielzeugtasche, zieht einen aufstellbaren Dildo heraus und schiebt ihn mir zwischen die Beine. Ahhh, und schon packt mich erneut die Wucht einer donnernden Welle der Erregung und überwältigt mich bei meinen Bemühungen, mich nun ganz auf ihn zu konzentrieren. Auch das trifft mich völlig unerwartet. Bis auf meinen kleinen Vibrator bin ich unerfahren mit Spielzeug und habe „dieses Plastikzeug“ bis jetzt ein wenig müde belächelt, denn sollten Hände, Zungen, Körper nicht ausreichen, um miteinander Spaß haben zu können? 

Und jetzt? Jetzt knie ich hier auf dem kalten Boden, mit einem Dildo tief in mir, zwischen Himmel und Hölle und versuche ihn zwischen meinem Stöhnen mit all meiner Hingabe zu verwöhnen.

So leicht ich durch meinen Atem und meine Körperreaktion zu lesen bin, so schwer fällt es mir bei ihm zu erkennen, was ihn anmacht. Mit gespitzten Ohren lausche ich ins Halbdunkel hinein und freue mich über jedes kleine Geräusch, jede Regung in seinem Gesicht.

Ich denke ich habe den Punkt erkannt, als er sich selbst anfängt unter Druck zu setzten zum Höhepunkt kommen zu müssen und weiß von mir selbst, dass es so nicht funktioniert. Genau in dem Moment, als er aufhören möchte und „aufgibt“, setzte ich mich für eine Millisekunde durch und höre nicht auf zu blasen. Nein, jetzt geht es nur um Dich! Bitte nimm jetzt mein Geschenk an!

Genau auf die zärtliche Art, wie ich es mit meinen Kindern mache, wenn sie aufgebracht in meinem Arm liegen, strahle ich bewusst Akzeptanz und Entspannung aus, nehme jeden Druck heraus, öffne mein Herz und denke: „Hey, ist ja gut. Alles in Ordnung. Entspann Dich. Nimm Dir alle Zeit der Welt.“ Dabei liebkose ich seinen Schwanz und lasse mich erneut völlig auf ihn ein. Alle Antennen stehen auf Empfang. Ah, du magst es also schneller. Okay, weniger Zähne. Ja, ein bisschen so. Gut. Wie gern bin ich deine Schülerin, Käpt`n und jetzt gibt mir ein wenig von Deinem Silbersaft. 

 Ich koste das klein wenig, salzig schmeckende Sperma in meinem Mund und denke: „Das schmeckt garnicht so übel.“ Wische mich ein wenig sauber im Gesicht und schließe den erschöpften Käpt`n in meine Arme. „Du bist so ein toller Mann und hast es Dir verdient.“ 

Ich glaube dieses Gefühl, dieser kurze Moment der bedingungslosen Liebe, des sich Herschenken ohne jegliche Erwartungen an Gegenleistung, ist er nicht so sehr gewohnt und ich weiß, dass Frauen nicht ohne Grund für ihre chronische Unzufriedenheit bekannt sind.

Wer mich mit Herz und Verstand, mit Respekt und Achtung durch die Sturmfluten trägt, wer mich mit fester Hand in fremde, mir unbekannte Gebiete führt und meinen Horizont erweitert bis in die Grenzenlosigkeit, der hat dieses Geschenk zum Abschied mehr als verdient. Ich gönne es ihm von ganzem Herzen.

Nie im Leben hätte ich das alles von mir erwartet. Dachte ich doch zu Beginn des Abends, dass in meinem ernüchterten Zustand wahrscheinlich nicht so viel laufen werde, heute Nacht. Nun sitzen wir um zwei Uhr in der früh im Speisesaal und genießen ein paar warme Bissen vom Buffett. Wir duschen gemeinsam und das warme Wasser ist ein Segen, könnte noch Ewigkeiten mit ihm hier weiter stehen und ich bin erfüllt von Dankbarkeit. Als er mir noch anbietet mich einzuseifen, hätte ich augenblicklich unter der Dusche mit ihm weiter spielen können. Der Mann, der kurz verstohlen um die Ecke lugte, hätte gleich noch mitmachen können. Um 2.30 Uhr, als eine der letzten Gäste verlassen wir den Club, schlendern durch die kalte, verregnete Nacht in die Dunkelheit hinaus.

Mein Verstand und meine Vernunft sind noch immer ein wenig im Ruhezustand, fühle eine tiefe Befriedung, eine Seligkeit und Stille in mir. Ruhe ist eingekehrt. Meine Dämonen haben ausreichend Freilauf erhalten und liegen erschöpft mit schläfrigem Blick in der Ecke ihres Käfigs.

Meine Hormone, meine Lustschauer, die mich den ganzen Heimweg begleiten, halten mich noch bis 4 Uhr morgens wach. Als ich ins warme, gemütliche Bett zu meinem Mann steige, flüstert Andy leise: „Na, wie war es?“ Bereits vor Erregung wieder stöhnend antworte ich: „Der Käpt´n hat mich anal gut für Dich vorbereitet.“ Andy: „Wunderbar, dann kann ich Dich in den nächsten Tagen ja ordentlich durchvögeln.“

Ah, wie kann er nur so etwas sagen?! Mein Lustschrei erklingt grell in unserem großen, hohen Schlafzimmer, ich spüre das Brennen meiner gepeitschten Brüste und mit wunden und pulsierenden Löchern sinke ich in einen rastlosen, kurzen Schlaf…

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. kunterbunt79 sagt:

    hab ein schönes Wochenende

    Gefällt 1 Person

  2. transomat sagt:

    Danke Hazel. Danke dafür das Du uns mit nimmst in Deine wunderbare Welt. Ich habe es sehr genossen.

    Gefällt 1 Person

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