Eine unvergessliche Nacht im Swinger Club…

Nach einer beruflich unglaublich fordernder und gleichzeitig genialen Woche für Andy und mich, beschließen wir nach langer, langer Zeit einmal wieder in den Swinger Club zu gehen. Ausreden gibt es sowie so immer genug und auch unser Band windet und schlingt sich wieder stark aber gleichzeitig elastisch um uns herum, wie eine Liane. Die Zeit ist reif und ein leichtes Kribbeln, gemischt mit Nervosität ergreift uns beide.

Doch an erster Stelle freuen wir uns ungemein einen Abend nur zu zweit zu verbringen. Ich habe den ganzen Samstag gearbeitet und mein Mann hat eine Bergtour mit unseren Kindern über 1.500 Höhenmeter zurück gelegt.

Etwas vom hohen Ross herunter denke ich auf der Hinfahrt, dass ich mit all meiner Erfahrung völlig cool und lässig an dem Abend mich hemmungslos leben kann. Von wegen. Kurze Zeit später erlebe ich genau das Gegenteil. Und warum sollte diese Einstellung überhaupt erstrebenswert sein?

Bleiben Sinnlichkeit und Sexualität nicht ein Leben lang Forschungsfeld für Weiterentwicklung, Entdeckungen und Neuanfang?

Wir fühlen uns im Club rundum wohl und auch das ständige „Abscannen“ der Gäste untereinander interessiert nicht mehr groß. Ich habe fest entschlossen, dies zu unserem Abend zu machen und völlig frei von Erwartungen mit Offenheit, guter Laune und Neugier mich auf diese Veranstaltung einzulassen. 

Nach dem wir gut und genüsslich gegessen haben, gehen wir aus dem Restaurant im Untergeschoss hoch an die Bar. Auf der Tanzfläche tanzt eine einsame Französin und ich habe Lust mich dazu zu gesellen. Doch nachdem sie mich permanent anbaggert, verliere ich den Spaß daran, denn ich spüre keine körperliche Anziehung zu ihr.

Aber – so fällt mir gleich auf – ist die Tanzfläche ein strategisch hervorragender Ort, um sich ein wenig unter die Gäste zu mischen (meinen Jagdinstinkt kann ich doch nicht ganz abstellen). Irgendwie ist das alles  eigentlich total einfach: Alle Anwesenden wünschen sich sexuelle Abwechslung, Erotik und Abenteuer und doch ist es so kompliziert im Kopf, denn auch wir sind wählerisch. Auf einmal sehe ich mich um…

Ich entdecke eine hübsche, blonde Dame auf einem Barhocker, atme einmal tief durch und spreche sie einfach an. Hier ist der Ort dafür und es macht unheimlich Spaß meine freche, frivole und manchmal auch provokative Seite zu zeigen.

„Ihr seid ein hübsches Paar!“, sagt Lena und ich brauche auch nicht ständig meinen kurzen Strapsenbody herunter ziehen, sagt sie. Das sähe doch gut aus, wenn er ein wenig hochrutsche.

Leise Schnüffelgeräusche ertönen an meinem Ohr: Hazel, sie findet Dich attraktiv. Das ist Eure Chance! Los, anbeißen!

„Psssst!“ Wispere ich verärgert zurück. „Wenn ich eines selbst nicht mag hier, dann ist es plumpes, aufdringliches Anmachen. So viel Anstand muss sein. Haltet Euch zurück. Wenn ihr hier kein Auslauf bekommt, dann eben später im privaten Schlafzimmer und vorallem wollte ich mich doch auf Andy konzentrieren.“

Kurze Zeit später kommt ihr Partner, ein großer sympathischer Mann, namens Ben zu uns und auch meinen Schatz Andy winke ich dazu. Sie sind zum aller ersten Mal hier und sie sind beide sichtlich nervös. Ich kann all ihre Überlegungen und Regungen so gut nachvollziehen. Ging es doch uns beim ersten Mal ganz genau so. Nach einigen freundlichen und beruhigenden Worten – denn auch wir trauen uns nach all unserer Erfahrung dann doch nicht einfach irgendwo „loszulegen“, also runter vom hohen Ross – beschließen sie sich in den Zimmern umzusehen und wir gehen wieder zur Bar.

Alles wird zelebriert: der müde schmeckende Rotwein im noch spülmaschinen-warmen Glas, die lustige, abwechslungsreiche Musik… Und immer wieder konzentriere ich mich auf uns zwei, denn ich möchte einen gelungenen Abend einfach nicht von anderen abhängig machen. Das bekannte „Schwanz-Abschneiden“ unter Frauen ist weit verbreitet und macht gelegentlich auch bei mir nicht halt.

Hmm, so schöne Haut vor Dir und dort, diese langen Haare, würde ich so gerne einmal berühren…. hier schöne Brüste und ein runder Hintern… heute verdrehen mir irgendwie die Frauen den Kopf und ich habe ein großes Verlangen sie zu berühren. Auch bin ich letztens durch den Besuch eines FemDom-Stammtisches auf die Idee gekommen, einmal eine Frau zu dominieren und diese Flause lässt mich auch nicht mehr los.

Frag Lena, Hazel! Sprich sie einfach an, mehr als „Nein“ kann sie nicht sagen. Abenteuer, Sex mit fremden… Du willst es doch auch!

Wir sitzen weiterhin an der Bar und irgendwie lässt mich diese Idee nicht los. „Wenn Du Lust auf eine Zigarette hast, Schatz, ich habe welche dabei.“ Dieser Vorschlag von Andy sollte den Verlauf des Abends maßgeblich verändern…. 

Vielleicht dreimal im Jahr, zu besonderen Anlässen oder vielleicht auch einfach um ein wenig unanständig zu sein, rauchen wir gemeinsam eine Zigarette. Wir schlendern also in Richtung dem Raucherbalkon, ich kuschele mich in einen flauschigen Bademantel, trete heraus und wen sehen wir da? Lena und Ben hatten die gleiche Idee… Ich grinse breit und bin richtig aufgekratzt (vielleicht hätte ich doch nicht eine Cola und einen Espresso trinken sollen?). Meine Dämonen haben mich überzeugt und ich erzähle ihr einfach von meinem Wunsch. „Das ist Dir überlassen,“ sagt ihr Mann und sie ist sichtlich hin- und hergerissen. Vor 2,5 Jahren erlebten wir genau diesen Moment auch und es war die reinste Qual sich innerhalb von Minuten entscheiden zu müssen. Daher versuche ich sie nicht unter Druck zu setzten. Als dann auch noch die Mitarbeiterin herauskommt, unser Gespräch mitbekommt und sie ermutigt es einfach auszuprobieren, fasst sie den Mut und willigt ein. 

Wie ein Kind beim ersten Schultag hüpfe ich zu unserem Schließfach. Man weiß ja nie wen man so trifft, Hazel. Pack ruhig ein paar Spielzeuge ein. Den Rat meiner Dämonen habe ich bereitwillig erhört und umgesetzt.

Also schnappe ich mir meine Tasche, gehe zurück, nehme sanft ihre Arme und verbinde ihr mitten im Geschehen ihre Augen. Unsere Männer folgen uns neugierig. Ich führe sie in eines der BDSM-Zimmer, denn hier fühle ich mich einfach am wohlsten und habe die meisten Möglichkeiten. Ich platziere sie an eine Wand  und weise sie an die Beine breit zu machen. Ich fühle ihre grenzenlose Nervosität. Noch nie hatte sie etwas mit einer Frau, noch nie hat sie BDSM ausprobiert und noch nie war sie in einem Swinger Club. Es gibt für alles ein Erstes Mal und dafür bin ich genau die Richtige!

Ich versuche es ganz langsam und vorsichtig anzugehen, nehme ein Seil und verbinde ihr die Hände hinter dem Rücken. Es ist wunderschön sie sanft zu berühren und ein wahres Fest der Sinne. Der Raum füllt sich mit Zuschauern, doch das ist mir egal. Ich möchte mich einfach gut um sie kümmern und fühle mich verantwortlich. Ihren Vertrauensvorschuss, obwohl wir uns kaum kenne, möchte ich nicht missbrauchen. Also führe ich sie zu einem Bock und drücke ihren Oberkörper herunter, damit sie ihre Stirn darauf ablegen kann. Ich nehme einen Neunschwänzer und lasse ihn ganz sanft über ihren Hinter, ihre Beine und ihren Rücken klatschen, streichle und umhülle sie liebevoll. Anschließend entdecke ich einen Flaschenzug und fixiere ihre Hände mit Handfesseln daran. Diese Position und meinen Körper schützend hinter ihr scheint zu gefallen. Ich berühre sie langsam zärtlich, fahre ihre Lippen nach, streiche ihre Brüste und bin stetig auf der Hut, ob sie ein Zeichen gibt, dass ihr etwas nicht gefällt. Immer mal wieder spüre ich ihren Gefallen und höre ein leises Aufstöhnen. Doch so richtig fallen lassen, kann sie sich nicht. Sie kichert und murmelt immer wieder vor sich hin, wirkt unsicher und nervös, was völlig verständlich ist. Ich winke ihren Mann zu mir, schafft er vielleicht mehr Vertrauen, grinse ihn neckisch an und weise ihn an, sie mit mir von Vorne zu verwöhnen. 

Ich wünsche mir so sehr, ihr ein wenig die Angst zu nehmen und ihre Fantasie und ihren Horizont für diese unendlich weite dunkle Galaxy wenigstens einen kleinen Spalt zu öffnen, einen Zugang schaffen zu einer Welt, die sich für mich vor ungefähr zwei Jahren Stück für Stück öffnete.

Auch Andy winke ich kurze Zeit später zu mir und genieße die Rolle der Dirigentin, all dies zu inszenieren, immer mit der festen Absicht möglichst all unsere Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen.

Auch ich bin dankbar, Andy in meiner Nähe zu haben, sauge seinen Duft tief ein, küsse ihn, greife ihm in die Haare und einige Zeit sind wir vier dicht gedrängt miteinander zu Gange. Doch ich spüre, dass es Lena genügt und ziehe mich ein wenig zurück. Die beiden unterhalten sich, doch ich bekomme es nicht mit, sehe nur, dass sie sich etwas abwenden.

Nein, so hörst Du nicht auf, Hazel. Du versautes Miststück möchtest doch eigentlich viel viel mehr als das….

„Ich habe keine Chance, ihr Biester,“ antworte ich ihnen. Also knie ich mich bereitwillig und gierig auf den Bock, recke meinen Hintern in die Höhe, auf alles gefasst was da passieren mag und atme tief durch. Andy kommt keine zwei Sekunden später auf mich zu und streichelt mich liebevoll an Rücken und Po. Ich genieße es, stöhne auf und lasse mich fallen. Ich halte die Augen geschlossen und verliere mich Stück für Stück im Hier und Jetzt.

Doch was ist das? Auf einmal spüre ich große warme Hände über meine zerzauste Mähne streichen. Ich blinzele und sehe Ben in seiner großen Gestalt und mit seinen wilden Bart neben mir stehen.

Andy beginnt meinen Kitzler zärtlich zu streichen, steckt seine Finger in meine feuchte Muschi und ich stöhne laut auf. Ben spielt mit mir, meinem Körper und meiner Lust, berührt mich auf eine Art, die ich so sehr genieße, die so neu, so ungewohnt aufregend ist: Er packt meinen Schopf, zieht ihn fest in den Nacken, spielt mit meinen Brüsten, drückt meinen ganzen Oberkörper mit seinen großen Händen zusammen… Ich küsse ihn, ich küsse Andy, schmiege mich an Bens Brust, und werfe meinen Kopf zurück auf Andys Schultern, kralle mich fest in ihren Haaren…

Wie ein Boot auf rauher See, Schaukel ich auf und nieder, getragen von von den Wellen meiner Lust. Steuer, Segel und Ruder sind wirkungslos und die Naturgewalten haben überhand genommen. Doch fühle ich mich sicher und geborgen, getragen von diesen zwei Seemännern, die mit mir auf dieser Reise sind.

Meine Hände wandern an die Hosenbündchen der beiden und das sanfte Reiben lässt beide leise aufstöhnen. Ich fühle ihre bereits harten Schwänze und kann es kaum erwarten sie in der Hand zu halten. Langsam versuche ich mich windend unter der eigenen Ekstase, ihre Hosen zu öffnen. Kurz überkommt mich Zweifel und ich flüstere Andy zu, ob dies für ihn in Ordnung ist. Er nickt kurz und ich nestele weiter so lange herum, bis ich es geschafft habe und dann…

„Oh mein Gott,“ stöhne ich immer wieder. Ich kann mein Glück kaum fassen. Ich knie halb nackt zwischen zwei Männern und halte ihre Schwänze in der Hand, spüre ihre Lust, ihr Begehren mehr und mehr in meinen Händen wachsen… Erst Andy, dann Ben hauche ich überglücklich und tief dankbar ins Ohr: „Ich fühle mich wie eine Königin und so lange träume ich genau von dem hier!“ 

Was für ein Fest, was für eine Nacht. Wer hätte das gedacht, dass genau heute eine bereits so lang gehegte Fantasie in die Tat umgesetzt wird? Wie lange wünsche ich es mir schon einmal zwei Männer nur für mich zu haben? Eng umgeben von zwei warmen, schützenden und schätzenden Körpern zu stehen und mich so ausgeliefert fühlen, doch eigentlich alles in der Hand zu haben? …

Und, haben wir zu viel versprochen? Willst Du uns immer noch loswerden? Wispern mir meine Dämonen ein wenig hämisch grinsend zu. Mut wird belohnt, Hazel. Denke an uns, wenn Du einmal wieder zweifelst und tu nicht so anständig. Wir wissen genau, dass Du es am liebsten noch weiter getrieben hättest: von hinten gefickt und vorne einen Schwanz im Mund, ganz tief in Deinen Rachen…

Und wieder einmal hallen meine Schreie durch das Dachgeschoss unseres Hauses, während ich kurze Zeit später in unserem trauten Bett mit Andy gemeinsam zum unvergesslichen Höhepunkt komme. 

Lasst die Nachtschicht beginnen und freut Euch auf das nächste wahre Erlebnis…

 

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hammer geile story…i like it….leider war ich das eine mal das ich in sonem club war nicht so locker wie du

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    1. Hey, danke Dir! Ich finde, dass ich garnicht so locker bin aber ich glaube, wenn man es ist, ist man auch fast schon zu abgebrüht… Aber hingeben und entspannen, auch mit Fremden kann ich mittlerweile gut. Das kommt schon noch…weiter machen 😉

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  2. Christian_who sagt:

    Ich liebe Deine Erzählungen und die Art wie Du sie aufschreibst. Danke Hazel

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